meine Hände ruhen

meine Hände ruhen
welches Begehr zu Tun mag wohl wachsen aus meinen ruhenden Händen?
Im Freiraum von Wunde,Trauer, Leben?
Nicht dem Muss zu folgen.
Nicht dem „ich will“zu folgen.
Was ist dein Begehr?
fragte mich Ute Schiran?

Mein Begehren

ein/mein Leben zu finden,

zu gehen, zu spüren

und

mit Helio s Weg/Tod zu Sein.
Und doch die Notwendigkeiten zu erledigen. Sorgsam abgewägt was gedanklicher Zwang ist

und was erledigt werden möchte bei Zeiten.

Meinem Begehren die Zeit zu lassen und zu geben in der Stille und in der Handlung.
Und die Zeiten in denen es kein Begehr gibt, in denen die [notwendigen und die eingebildeten] Handlungen -warum auch immer- ruhen, gilt es lebendig zu Sein im ZwischenRaum der Stille

Veröffentlicht von

liowa

ich bin 45 als mein 19 Jähriger Sohn sich das Leben nahm war ich 43 ich brauche gerade diese Zahlen um mich zu verorten wo ich gerade bin in der Zeit. Ich LEBE mit meinem toten Kind. Erlebe mein Leben mit meinem Toten Kind. Andere Menschen leben mit ihrem lebendigen Kindern- ich nicht mehr. Auch das Leben mit meinem toten Kind ist möglich

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